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Trauernde

In der Trauer liegen gut und schlecht nah beieinander. Konkret bedeutet das, dass der Trauernde in einem Moment lacht und im nächsten Moment weint. Es ist schwer für alle. Es sind die kleinen, minimalen Nuancen, die kleinen Schritte, die der lange Weg der Trauer ausmachen. Es ist eben Trauerarbeit, Arbeit an einem (Lern-) Prozess, der so lange dauert wie er dauern muss.

 

In einigen anderen Kulturen wird der Tod bzw. die Beerdigung als Fest begangen. Doch wir leben in einer Kultur, in der das Sterben und der Tod traurig sind. Am liebsten wird das Thema sogar verleugnet und das Auseinandersetzen mit dem Tod lieber verdrängt. Feiern dürfen wäre vielleicht leichter. Doch wir dürfen letztendlich gar nichts, weder feiern noch traurig sein, am besten Schwamm drüber und dann ist alles wieder gut.

Letztendlich weiß kein Mensch egal in welcher Kultur er lebt was genau nach dem Tod kommt. Diese Ungewissheit macht Angst und wird von jeder Kultur anders umgesetzt. Jeder Mensch setzt diese Ungewissheit und Machtlosigkeit anders um. Jeder Mensch trauert anders und doch empfinden alle ähnlich. Andere Menschen müssen (!) den individuellen Umgang des Trauernden akzeptieren. Schließlich weiß keiner, wie er selber reagieren würde, wenn plötzlich und oft vor der Zeit Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Onkel, Tante, Partner, Kind, Freund, ... stirbt. 

 

Der Trauernde "darf" sich genau so verhalten, wie es für ihn am besten ist. Dafür braucht es Unterstützung von außen, denn kein Mensch muss alleine durch diese schwere Zeit.

 

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